EHC Bucheggberg – EHC Zuchwil Regio 6:4 (2:1, 2:3, 2:0)
Der EHC Zuchwil Regio musste sich zum Meisterschaftsauftakt im Derby gegen Bucheggberg mit 4:6 geschlagen geben. Zweimal ging Zuchwil in Führung, doch am Ende setzte sich das Heimteam durch. Bucheggberg zeigte mehr Entschlossenheit in seinen Aktionen und einen deutlich spürbaren Siegeswillen. Einen entscheidenden Beitrag leistete auch sein Torhüter, der seiner Mannschaft den nötigen Rückhalt gab und den Weg zum Sieg ebnete.
Zuchwil erwischte einen guten Start auf der Anzeigetafel: Nico Luca Lanz traf nach Vorarbeit von Luca Schneeberger und Jan Mühlemann in der 11. Minute im Powerplay zum 0:1. Bucheggberg antwortete jedoch mit zwei Treffern. Eric Hojac glich aus, ehe Matthias Von Dach das Heimteam zur ersten Pause mit 2:1 in Führung brachte.
Nur 29 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels stellte Niccolo Mombelli auf Zuspiel von Tim Niederhauser und Oliver Lüdi den Ausgleich her. Anschliessend gelang Bucheggberg durch Hojac ein Treffer in Unterzahl zum 3:2. Doch auch Zuchwil war mit einem Mann weniger erfolgreich: Oliver Von Rohr erzielte nach Vorarbeit von Joshua Ingold das 3:3. In der 37. Minute brachte Oliver Lüdi die Gäste erneut in Führung. Die Freude darüber hielt allerdings nur 33 Sekunden – Daniel Flury antwortete mit dem 4:4.
Damit war vor dem Schlussdrittel alles offen. Zahlreiche Strafen prägten diesen Abschnitt, doch Zuchwil konnte seine Überzahlmöglichkeiten nicht in einen weiteren Treffer ummünzen. Bucheggbergs Torhüter erwies sich als wichtiger Rückhalt. In der Schlussphase machte das Heimteam den Unterschied: Marco Kummer erzielte in der 57. Minute das entscheidende 5:4. Eric Hojac erhöhte bei 58:57 mit seinem dritten Tor des Abends auf 6:4.
Für Zuchwil bleibt eine enttäuschende Auftaktniederlage, aber auch eine klare Erkenntnis: Die Mannschaft konnte Rückstände aufholen und selbst in Führung gehen. Um ein solches Spiel zu gewinnen, braucht es jedoch mehr Konsequenz in den entscheidenden Aktionen und mehr Entschlossenheit vor dem Tor. Bucheggberg brachte diese Qualitäten an diesem Abend stärker auf das Eis.
Jetzt gilt es, die richtigen Lehren zu ziehen, weiter konzentriert zu arbeiten und im nächsten Spiel als Team zu reagieren. Hopp Zuchu!
